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Wissen zu Eisenmangel

Männer sind seltener von Eisenmangel betroffen als Frauen. Unterschiede liegen hier zum einen in der Physiologie (kein menstruell bedingter Blutverlust) sowie der Tatsache, dass Männer durchschnittlich etwa die doppelte Menge an Fleisch und Fleischprodukten verzehren. Diese gelten als natürlicher Lieferant von Eisen wie auch von Zink und den Vitaminen A und B. Allerdings liegt bei 14 % der Männer die Menge des mit der Nahrung aufgenommenen Eisens unter der empfohlenen Tagesdosis. Dies gilt insbesondere für Vegetarier und Veganer, die in Folge ihrer Ernährung niedrigere Eisenspeicher und ein höheres Risiko für einen Eisenmangel aufweisen. Daher ist für diese Risikogruppe eine regelmässige, medizinische Überprüfung der Eisen-Werte zu empfehlen und gegebenenfalls die Einnahme von Eisenpräparaten angezeigt.

Risikogruppe männliche Ausdauersportler

Auch bei Ausdauersportlern fällt die Eisenbilanz nicht selten negativ aus. So führen intensive Läufe, ob als Training oder Wettkampf, zu einem Blutverlust im Darm und damit einer Einbusse von Eisen. Ambitionierte Sportler stellen nicht selten auch ihre Ernährung um: Auf dem Speiseplan stehen mehr Kohlenhydrate und – zwecks Vermeidung tierischer Fette – weniger Fleisch, woraus eine schlechtere Eisenversorgung resultiert.

Führt regelmässiges Blutspenden bei Männern zu Eisenmangel?

Ein weiterer Risikofaktor für einen Eisenmangel bei Männern sind regelmässige Blutspenden. Führt ein gelegentliches Spenden von Blut noch zu keinem nennenswerten Risiko eines Eisenmangels, stellt sich bei mehrfacher Wiederholung pro Jahr die Situation anders dar. Sogenannte «Dauerblutspender» verlieren meist mehr Eisen, als mit der Nahrung auszugleichen ist und ein Eisenmangel ist bei diesen Personen weit verbreitet.

Neigen ältere Männer häufiger zu Eisenmangel?

Mit steigendem Alter kann das Risiko für Mangelerscheinungen auch bei Männern erhöht sein: Zu den diesbezüglichen Risikofaktoren bei Senioren gehören eine ungenügende Aufnahme von Eisen über die Nahrung sowie die dauerhafte Einnahme bestimmter Medikamente. Liegt ein ausgeprägter Eisenmangel vor, ohne dass typische Risikofaktoren gegeben sind, kann dies das Symptom einer Erkrankung sein. Eine ärztliche Abklärung der Ursache für den Eisenmangel ist in solchen Fällen dringend empfohlen.

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