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Wissen zu Eisenmangel

Das Krankheitsbild „unruhige Beine“ – im medizinischen Sprachgebrauch auch als „Restless-Legs-Syndrom“ (RLS) bezeichnet – äussert sich in einem zwingenden Bewegungsdrang in Beinen oder auch Armen. Verbunden damit sind unangenehme Empfindungen in den entsprechenden Extremitäten. So berichten Patient/inn/en oft von einem unangenehmen Kribbeln, Stechen oder Ziehen, mehrheitlich vom Fussgelenk aufwärts bis zum Knie. Linderung bringt Bewegung, Dehnen oder Schütteln der Beine oder – falls stattdessen betroffen – der Arme.

Wann äussert sich das Restless-Legs-Syndrom?

Die Symptome treten ausgerechnet vor Allem dann auf, wenn sich die Patient/inn/en ausruhen oder zum Schlafen hinlegen. Besonders belastend ist das Syndrom dann, wenn der Bewegungsdrang nachts auftritt und so zu Schlafmangel und dementsprechend tagsüber zu einer ausgeprägten Müdigkeit führt. Bei bis zu 80 % der RLS-Patient/inn/en kommt es auch während des Schlafs zu regelmässigen Beinbewegungen, was wiederum für den Partner oder die Partnerin störend sein kann.

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Bei RLS die Eisenwerte prüfen lassen

Häufig ist bei den Betroffenen keine Ursache für das Syndrom erkennbar (medizinisch: idiopathisches RLS). Als Auslöser eines RLS werden in diesen Fällen genetische und stoffwechselbedingte Faktoren vermutet, sowie Störungen im zentralen Nervensystem und eine höhere Erregbarkeit derjenigen Nerven, die direkt oder indirekt mit den betroffenen Muskeln verbunden sind. Andererseits kann RLS jedoch die Folge einer anderen Erkrankung sein. So ist in bis zu 30 % der Fälle von RLS das Syndrom mit einem Eisenmangel verbunden. Wissenschaftler konnten beispielsweise bei entsprechenden Patient/inn/en nachweisen, dass in einem bestimmten Hirnareal, welches für die Einleitung von Bewegungen verantwortlich ist, die Konzentration von Eisen verringert war.

Wie wirkt sich Eisenmangel auf das Restless-Legs-Syndrom aus?

Dementsprechend folgten Untersuchungen, inwieweit eine Behandlung des Defizits mit medizinischen Eisenpräparaten Auswirkungen auf RLS hat: Tatsächlich zeigten mehrere Studien, dass hierdurch die Symptome des Syndroms deutlich gemildert werden können. Daher wird empfohlen, bei einer Diagnose von RLS grundsätzlich den Eisenstatus der/des Betroffenen zu ermitteln. Bei niedrigen Eisenwerten sollte folgerichtig eine entsprechende medizinische Behandlung mit Eisenpräparaten erfolgen. Zudem kann der Einsatz von Medikamenten sinnvoll sein, die regulierend auf das Nervensystem wirken. Welche Behandlung jeweils am besten geeignet ist, entscheidet sich auf Basis der Diagnose in der ärztlichen Praxis.

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